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Collage

Ich mag es, Bilder und Fotos mittels Collage zu verändern: ich mag das Suchen nach Farben und Formen, das Schnipseln und Kleben.

Zur Hand genommen habe ich eine Foto aus dem letzten Blogbeitrag. Diesmal wollte ich genauer beobachten, wie die Verwandlung des Bildes eigentlich vor sich geht, wodurch lasse ich mich leiten, was inspiriert mich. Eine Fundgrube für meine Collagen sind gesammelte Papiere und Zeitschriften. Ohne ein Thema im Kopf zu haben, ohne eine Idee für ein neues Bild gehe ich durch die Seiten. Es ist ein sehr offener Zustand… ich schneide dies und das aus, weil mir die Form gefällt oder die Farbe oder der abgebildete Gegenstand.

Ein braunes Tier passt bestens auf den Sockel. Sicher in Erinnerung an das veränderte Bild im letzten Beitrag kommen Tassen dazu, ein Huhn als zweiter Gast. Die Idee, den Garten noch üppiger mit Blumen und Blättern zu bestücken, führt nicht weiter. Die rote Teekanne will auch nicht richtig ins Bild passen; ich lege mal alles beiseite.

 

Dann anderntags finde ich unter den Papieren Klebebuchstaben. ‘Tea for two’ fällt mir sofort zu… und damit findet auch die rote Kanne ihren Platz. Es ist ein schöner Moment, wenn sich alles zusammenfügt und das Bild stimmt. Man könnte jetzt eigentlich auch noch eine passende Geschichte schreiben…

Es reizt mich, eine zweite Collage mit demselben Bild zu versuchen. Wieder gehe ich ohne Vorstellung davon, was werden soll, durch die Papiere, schneide ein paar Schuhe aus, eine Tasche, einen Lampenschirm; und schon bahnt sich ein Weg an, der die Suche einengt, gezielter werden lässt. Da hat jemand etwas abgestellt, liegengelassen. Was lässt sich dazu noch finden? Einen zweiten Tisch mit Vase und viele bunte Tupfen aus dem Locher. «Ich bin dann mal kurz weg…» wäre ein passender Titel. Wer mag eine kurze Geschichte zu dieser Collage schreiben? Ich würde mich sehr darüber freuen.

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Wikipedia: «Die Collage ist sowohl eine Technik der bildenden Kunst als auch ein in dieser Technik geschaffenes Kunstwerk. Herkömmlich wird ein neues Ganzes geschaffen, indem verschiedene Elemente auf eine Unterlage aufgeklebt werden, daher die Bezeichnung (von frz. coller, „kleben“).

Eine künstlerische Collage kann beispielsweise Zeitungsausschnitte, Bänder, farbige Papierstücke, Fotografien enthalten, die auf einen festen Untergrund oder Leinwand geleimt wurden. Die frühen Collagen des Kubismus nennt man Papier collé. Weitere Anwendungsgebiete sind die Fotocollage und die Diacollage, die ganz oder zum großen Teil aus Fotografien, Teilen von Fotografien oder Diamaterial bestehen. Die Décollage bezeichnet das Abreißen von Oberflächen, beispielsweise bei Plakatabrissen, um die darunter liegenden Schichten sichtbar zu machen. Werden plastische Gegenstände miteinander kombiniert, so verwendet man dafür den Begriff Objet trouvé.

Collage wird noch öfters Thema in meinem Blog sein.